Eichwalde ist bunt – für Demokratie und Freiheit

Etwa 1000 Menschen folgten am 27.1.2024 dem Aufruf des Bündnisses für Demokratie um Gesicht zu zeigen für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit und um Hass und Hetze entgegenzutreten.

Am Holocaust-Gedenktag, dem 27.1.2024 folgten etwa 1000 Menschen dem Aufruf des Bündnisses für Demokratie, um deutlich zu machen: Wir lassen es nicht zu, dass rechtsextreme Ideen wieder salonfähig werden, wir widersprechen laut und deutlich Deportationsfantasien und sagen klar „Unsere Vielfalt macht uns stark“. Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, wie jemand liebt, oder was jemand glaubt, wo sie herkommt oder wie er aussieht. Die Würde eines jeden Menschen ist unantastbar.

Wir haben uns als Gemeinschaft geschworen, dass in Deutschland nie wieder Menschengruppen ausgegrenzt und entrechtet werden, dass Rassenideologie und Entmenschlichung nie wieder eine Chance haben, dass wir unsere Demokratie schützen und nie wieder eine Diktatur entstehen lassen. #NieWiederIstJetzt.

Demoschild: „Demokratie ist ein Verb“

Dass aktuell ungefähr 30 Prozent der Brandenburger Wahlberechtigten die AFD wählen würden, ist eine Katastrophe. Diese Menschen dürfen wir aber nicht einfach aufgeben. Wir müssen für unsere Demokratie kämpfen und auch diese 30 Prozent wieder für sie begeistern. Deshalb hat mich dieses Plakat auch sehr berührt: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie ist, was wir draus machen. Wir müssen sie zum Leben erwecken, aber wir müssen auch für sie kämpfen. Sie ist nicht einfach da. Demokratie heißt mitmachen, Ideen für unser Zusammenleben gemeinsam diskutieren und entwickeln, heißt mitgestalten. Das heißt aber auch, respektvoll miteinander umzugehen, Verständnis füreinander zu entwickeln, sich zuzuhören und auch Widerspruch auszuhalten.

Demokratie braucht eine gemeinsame Basis – das ist unser Grundgesetz. Das sind die Grundrechte, die für alle gelten. Wir laden alle ein, mit uns auf dieser Basis ins Gespräch zu kommen.